Sogar beim Baden wird man vergiftet

Das geht zumindest aus jüngsten Gewässeruntersuchungen hervor.

Natürlich kommt es wie bei allen Giften auf die Dosis an, was der Verunsicherung, die derartige Meldungen auslösen können, aber keinen Abbruch tut. In Leitungswasser (”Trinkwasser”) wurden schon mal diverse Rückstände aus Medikamenten gefunden, aber in sehr geringen Mengen. Für den Laien ist die Bedrohung subjektiv von der Dosis unabhängig, weil der Laie das nicht einschätzen kann. Auch ein anderer alter bekannter der Angstmacherei darf nicht fehlen:

Experten gehen davon aus, dass derartige Befunde künftig zunehmen. Die Klimaerwärmung begünstige offenbar das Wachstum von Cyanobakterien-Arten (”Blaualgen”) in hiesigen Gewässern, “die insbesondere Neurotoxine produzieren können”, heißt es in einem Bericht des Kompetenzzentrums Wasser Berlin. Ein von Blaualgen abgesondertes Lebergift sei schon in mehr als 60 deutschen Gewässern nachgewiesen worden.

Fassen wir zusammen: Nichts essen, nichts trinken, nicht baden gehen, nicht Auto fahren, nicht fliegen, keinen Strom verbrauchen, nicht heizen, … nicht leben. Sonst wird man vergiftet oder vergiftet selber die Natur.

Dabei dachte ich, das mit der Klimaerwärmung ist erst mal verschoben.

2 Antworten zu “Sogar beim Baden wird man vergiftet”


  1. 1 luclog 19. Mai 2008 um 11:18

    Beim lesen der Überschrift dachte ich erst, daß die gefährlichen Inhaltsstoffe von Fichtentannennadelschaumbad endlich ins Zentrum der medialen Aufmerksamkeit gelangt sind.

  2. 2 NUB 19. Mai 2008 um 16:25

    Das kommt auch noch. Nur Geduld…

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