Österreich lehnt Verantwortung für Israel ab

16. Mai 2008, von Arvid Vormann

Die österreichische Regierung hat deutlich gemacht, dass sie den Milliarden-Deal der OMV mit dem antisemitischen Iran-Regime vorbehaltlos unterstützt.
Nach der aus dem Holocaust erwachsenen Verantwortung Österreichs gegenüber dem Staat Israel befragt, antwortete ein Sprecher des Außenministeriums, die zeige sich im Engagement als positive Kraft für den Dialog im Nahen Osten und könne nicht auf eine Frage, OMV oder Iran, reduziert werden. Auch die OMV (31% in staatlicher Hand) ließ erklären, man habe keine moralische Verantwortung gegenüber einem bestimmten Staat. Man warte auf politische Veränderung - nicht etwa im Iran - nein, in den USA, hieß es auf Fragen nach den verhängten Sanktionen gegen Iran.

2 Antworten zu “Österreich lehnt Verantwortung für Israel ab”

  1. harry s truman sagt:

    die bösen österreicher.

  2. Sedat sagt:

    Leider scheint der Iran vor allem den Europäern zu wertvoll zu sein, um strenger mit diesem Land umzugehen:
    In diesem Zeitalter zählen alleine wirtschaftliche Vorteile und da wird man wohl kaum von einem großen Unternehmen “Moral” erwarten können. Waffenlieferungen an besagte Staaten wie Iran und Israel, obwohl diese auch gegen Unschuldige eingesetzt werden, lässt so manche westliche Staaten die Moral vergessen.

    Dennoch sollte hier nich verschwiegen werden, dass der Iran under den “islamischen Ländern” die größte Anzahl an Juden beherbergt, denn der Iran ist nicht gleich Ahmedinedschad.
    Ich würde sogar sagen, dass es den Juden im Iran besser zugeht als den Kurden des Irans!
    Dennoch sollte vor radikalen Gruppen im Iran, die aufgrund der Isolationen Irans immer mehr an Bedeutung gewinnen, gewarnt werden und da helfen tägliche Drohungen seitens USA und Israel nicht wirklich.

    Ein Angriff auf den Iran würde einen zweiten Irak verursachen und genau diese Lage kann nicht für Israel von Vorteil sein!

    Alles in allem werden die iranischen Juden, obwohl sie gelegentlich kritisiert werden, mit einer gewissen Toleranz behandelt. Während oft Hass erzeugt wurde, verhinderte die Regierung, dass er sich in Gewalt verwandelte. Die Juden sind konfrontiert mit einer Mischung aus Anstiftung und Zurückhaltung. Die Situation erlaubt es einer großen Anzahl von Juden, im Land zu bleiben.

    Es gibt im Iran demokratische und liberale Kräfte, die unterstützt werden müssen: Dies kann man jedoch nicht mit Drohungen, Isolation und Herabsetzung bewerkstelligen, denn eine unzufriedene, beschuldigte und arme Gesellschaft treibt die unteren Schichten der Gesellschaft in die Hände der Radikale!

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